Sonntag, 30. März 2014

die Suche nach dem SEIN

Die eigentliche Suche des Menschen ist die nach substantiellem Sein. Wir sind Schatten oder Gespenster mit dem Potential, zu wirklichen Wesen zu werden. In jedem Zeitalter haben immer nur wenige die Beharrlichkeit, Zielgerichtetheit und Sensibilität der Wahrnehmung, um das höchste Ziel zu erreichen. Sie sind die geistigen Riesen. Aber auch die mit weniger Potential können wirkliches Sein erlangen, wenn sie die Notwendigkeit stark genug empfinden und einen Weg entdecken, oder gezeigt bekommen.

Bennett - Eine spirituelle Psychologie S.13

Samstag, 29. März 2014

Seminare in Deutschland 2014

25. Mai - 1. Juni in Schloss Buchenau, Veranstalter ist die Gurdjieff Movements Foundation.
Der Leiter ist Wim van Dulleman.

8.-10. August in Berlin, Veranstalter ist die Gurdjieff Movements Foundation.

10.-17. August in Schloss Buchenau, Veranstalter ist die Gurdjieff-Bennett Gruppe Südwest. Seminarleiter wird Anthony Blake sein. Die Gurdjieff Movements wird Margit Martinu leiten.

8.-12. Oktober in Schloss Buchenau, Veranstalter ist die Gurdjieff Movements Foundation.
Der Leiter ist Wim van Dulleman.

 Wochenendseminare mit Bruno Martin und Maja Möser-Thimm in Südergellersen finden
am 16.-18.Mai, 4.-6.Juli, 3.-5.Oktober statt.

Montag, 24. März 2014

Graf Dürckheim über Sokrates

Ich glaube nämlich, dass die Sokratische Weisheit eben nicht allgemeinverständlich ist, noch ethisch verstanden werden darf, sondern zur Voraussetzung jenen Durchbruch zum Wesen hat (wie immer man es auch nennen mag: Buddhanatur, Brahman oder den inneren Christus), der nur relativ wenigen Menschen zu verwirklichen gelingt...Aber immer noch handelt es sich hier um den Zugang zu einer Dimension, die von Plato im Grunde überall gemeint und an Sokrates exemplifiziert wird, aber noch lange nicht allgemein zugänglich ist und meines Erachtens auch nicht so dargestellt werden dürfte, als könne sie jeder verstehen.

Karlfried Graf Dürkheim in Sokrates als Esoteriker S.15

Freitag, 21. März 2014

Was ist die Absicht des Buches?

A.R. Orage: "Was beabsichtigen sie mit diesem Buch (Beelzebubs Erzählungen)?"

Gurdjieff: "Es soll Freies Denken möglich machen!"

Mittwoch, 19. März 2014

ICH bin

Es war, als wenn meine Seele ohne Gesellschaft des Körpers dächte;
sie sah den Körper selbst als ein ihr fremdes Wesen an, wie man etwa ein Kleid ansieht...
alle diese Zeiten sind dahin; was folgt, wird auch dahingehen:
der Körper wird wie ein Kleid zerreißen, aber ICH, das wohlbekannte Ich, ICH bin.

Johann Wolfgang von Goethe - Wilhelm Meisters Lehrjahre

Montag, 17. März 2014

Neues Buch - Gurdjieffs Early Talks 1914-1931

Der Verlag Bookstudio UK hat am 1. März 2014 eine Sammlung von über hundert Gurdjieff Vorträgen von 1914 bis 1931 veröffentlicht:


Hardcover, 464 Seiten


Montag, 10. März 2014

die Prieure als esoterische Schule

Frage: "Aber ist die Prieure nicht eine esoterische Schule?"

A.R.Orage: Das ist sie.Vermutlich die einzige der heutigen westlichen Welt. Aber ein Mensch kann an der Prieure leben und nichts davon bemerken. Man bekommt soviel von der Prieure zurück, wie man durch Arbeit an sich selbst beisteuert - d.h. gemäss echter Anstrengung. Dort leben derzeit auch Leute, für die der Ort nichts mehr ist als ein Kurort.

Nott Teachings of Gurdjieff S.29

Mittwoch, 5. März 2014

ein Gurdjieff Brief von 1922

28. Juni 1922

interessant ist hierbei die Angabe einer Berliner Adresse, wo anscheinend noch Gurdjieff Schüler wohnten, bevor das Institut in Fontainebleau eröffnet wurde:

Herr (Boris) Ferapontoff
Berlin - Schmargendorf
Breite Strasse 49
bei Kerbs

Gurdjieffs Berliner Adresse 1921:
Berlin - Wilmersdorf
Holsteinische Straße 33
bei Dresdner

Samstag, 1. März 2014

unvollendete Wesen

Tatsächlich wäre ich auch heute nicht mehr am Leben, wenn ich nicht im Alter von 23 Jahren den Mann getroffen hätte, der mein Lehrer werden sollte: P. D. Ouspensky. Von ihm lernte ich ein lebensnotwendiges Geheimnis. Wir Menschen sind, so wie wir sind, unvollendete Wesen. Die Natur kümmert sich bis zu einem bestimmten Punkt um unsere Entwicklung. Wir verbringen «20 Jahre heranwachsend und 20 Jahre in Blüte, 20 Jahre im Niedergang und 20 Jahre sterbend». Wir sind langlebige Säugetiere, aber wir verstehen nicht, warum uns die Natur ein so langes Leben verliehen hat. Die Natur hat im großen und ganzen nicht einmal den Versuch gemacht, uns mit diesem Wissen auszustatten. In der Tat scheint sie sogar alles mögliche zu versuchen, dieses Wissen vor uns zu verbergen.

Robert de Ropp - Selbstvollendung S.16